IP-, Domain- und Länder-Zugriffsregeln anlegen
Wie Sie eigene Zugriffsregeln anlegen, im Dry-Run beobachten und nach 24 Stunden scharfschalten.
Zuletzt geprüft: 2026-07-20
Im Bereich „Sicherheit" → „Zugriffskontrolle" können Sie eigene Regeln anlegen, die IPs, Domains, E-Mail-Domains oder Länder sperren oder ausdrücklich erlauben. Jede neue Regel startet zwingend im Dry-Run-Modus: Sie beobachtet und protokolliert, blockiert aber noch nichts. Erst nach mindestens 24 Stunden Beobachtungszeit können Sie eine Regel manuell scharfschalten — es gibt keinen automatischen Übergang.
Schritt für Schritt
- Bereich „Zugriffskontrolle" öffnenNavigieren Sie zu „Sicherheit" → „Zugriffskontrolle" und öffnen Sie den Reiter „Eigene Regeln".
- Regeltyp wählenWählen Sie einen von sechs Typen: IP sperren, IP erlauben (Vorrang vor Sperren), Domain sperren, E-Mail-Domain sperren, Land sperren oder Land erlauben (Vorrang vor Sperren).
- Geltungsbereich und Wert festlegenWählen Sie den Geltungsbereich (abhängig vom Regeltyp) und tragen Sie den konkreten Wert ein (z. B. IP-Adresse/CIDR, Domain oder Länder-Code). Bei Domain-Regeln können Sie zusätzlich zwischen exakter Übereinstimmung und Suffix-Übereinstimmung wählen.
- Grund angeben und speichernDas Feld „Grund" ist Pflicht — ohne Wert und Grund bleibt der Speichern-Button deaktiviert.
- Dry-Run beobachtenDie neue Regel zeigt den Status „Dry-Run (beobachtet nur)" in Orange. Im Entscheidungs-Protokoll sehen Sie, welche Anfragen die Regel getroffen hätte („would_block") — es wird dabei nichts real blockiert.
- Nach 24 Stunden scharfschaltenSobald die Mindestbeobachtungszeit von 24 Stunden erreicht ist, wird der Button „Jetzt scharf schalten" nutzbar. Erst danach wechselt der Status auf „Aktiv (blockiert)" und die Regel wirkt real.
Erwartetes Ergebnis
Ihre Regel ist angelegt, im Entscheidungs-Protokoll nachvollziehbar dokumentiert und kann — bei Bedarf — nach der Mindestbeobachtungszeit bewusst scharfgeschaltet werden.
Häufige Fehlerfälle
Der Button „Jetzt scharf schalten" ist deaktiviert und zeigt „Scharfschaltung in ~Xh möglich".
Ursache: Die Regel hat die 24-Stunden-Mindestbeobachtungszeit noch nicht erreicht — dies ist eine bewusste Sicherheitssperre, sowohl im UI als auch serverseitig als Datenbank-Constraint verankert.
Lösung: Warten Sie die verbleibende Zeit ab. Diese Frist kann nicht umgangen oder verkürzt werden.
Eine im Dry-Run angelegte Regel blockiert Anfragen trotzdem nicht, obwohl sie im Protokoll als „would_block" markiert ist.
Ursache: Das ist das erwartete Verhalten — im Dry-Run wird ausschließlich protokolliert, real blockiert wird erst nach expliziter Scharfschaltung.
Lösung: Kein Handlungsbedarf, sofern Sie die Regel noch nicht aktivieren wollten.
Ich möchte eine Rate-Limit-Regel über dieses Formular anlegen, finde aber keine Option dafür.
Ursache: Rate-Limits sind hier nicht als Regeltyp verfügbar — sie werden ausschließlich von Zentor (Master Admin) verwaltet.
Lösung: Wenden Sie sich an Zentor für Anpassungen an Rate-Limits.