Die öffentliche Statusseite zeigt die aktuelle Erreichbarkeit der Zentor App-Kernplattform. Sie fragt den Backend-Health-Endpunkt direkt und ohne Zwischenspeicherung ab. Angezeigt wird, ob Backend und Datenbank zum Zeitpunkt der Anfrage erreichbar sind. Die Seite enthält bewusst keine erfundene Uptime-Prozentzahl und keine historische SLA-Auswertung.
Ein positiver Status bedeutet nicht, dass jede einzelne Tenant-Funktion fehlerfrei arbeitet. Ein WhatsApp-Zugang kann falsch konfiguriert, ein SMTP-Passwort abgelaufen oder eine Domain nicht freigegeben sein, obwohl die Kernplattform erreichbar ist. Externe Anbieter wie Twilio, PayPal oder ein KI-Provider werden durch den allgemeinen Health-Check nicht automatisch vollständig geprüft.
Bei einer Störung sollte zuerst die Statusseite aufgerufen werden. Meldet sie einen Kernfehler, sind wiederholte lokale Konfigurationsänderungen meist nicht sinnvoll. Ist die Plattform erreichbar, folgen Tenant-Diagnosen: System-Status-Panel, Kanal-Testbuttons und Logs. Die Logs umfassen maximal 500 Zeilen und besitzen keinen Filter. Im Automation-Runs-Tab gibt es keinen Retry-Button.
Die Anzeige ist eine Momentaufnahme. Für eine neue Prüfung muss die Seite aktualisiert werden. Sie kann nicht beweisen, dass zu einem früheren Zeitpunkt keine Störung vorlag. Für eine Supportmeldung sollten Zeitpunkt, Tenant, betroffene Funktion, sichtbarer Fehler und reproduzierbare Schritte notiert werden. Geheimnisse und personenbezogene Nachrichtentexte gehören nicht unaufgefordert in die Meldung.
Die Statusseite beantwortet somit nur die Frage, ob die zentrale Plattform aktuell erreichbar ist. Sie ersetzt weder kanalbezogene Tests noch die Überprüfung einer isolierten SIP-Instanz. Eine öffentliche historische Verfügbarkeitsstatistik oder ein öffentliches SLA wird derzeit nicht bereitgestellt.
Wenn die Seite im Browser gar nicht lädt, sollte zusätzlich die eigene Internetverbindung oder DNS-Auflösung geprüft werden. Ein lokales Netzwerkproblem kann denselben Eindruck wie eine Plattformstörung erzeugen. Umgekehrt ist ein erreichbarer Status-Endpunkt kein Beweis für die Funktion eines einzelnen Frontend-Bundles. Deshalb gehören Browserkonsole und Netzwerkprotokoll zur erweiterten Diagnose.
Bei wiederkehrenden Störungen ist eine Zeitreihe aus eigenen Beobachtungen sinnvoll, weil die öffentliche Seite selbst keine Historie speichert. Uhrzeit, Dauer und betroffene Funktionen können intern dokumentiert werden. Daraus darf jedoch keine offizielle Zentor-Verfügbarkeitsquote abgeleitet werden, solange keine entsprechende Plattformstatistik veröffentlicht ist.
Zusätzlich sollte geprüft werden, ob ein Problem nur eine Sprachversion, ein einzelnes Gerät oder alle Nutzer betrifft. Diese Eingrenzung hilft, Frontend-, Netzwerk- und Backend-Ursachen voneinander zu trennen und verhindert unnötige Änderungen an einer funktionierenden Tenant-Konfiguration.